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Markante Verfahrensvorteile des Rückspülrotors – Extraktionswäsche

Extraktionswäsche durch Flutung des Rotors unter Bordringkante und nachfolgen- dem Waschmediumentzug.

Extraktionswäsche durch Flutung des Rotors unter Bordringkante und nachfolgen- dem Waschmediumentzug.

Die maschinenbaulichen Voraussetzungen für die Durchführung einer Extraktionswäsche sind im Grunde identisch mit dem der Gegenstromwäsche. Somit ist mit einer Vertikalschälzentrifuge diese Prozessvariante nicht gegeben. Bei der Extraktionswäsche wird  die Rückspülkammer unter Rotation mit dem gewünschten Waschmedium geflutet, bis nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhre auch der eigentliche Produktraum des Rückspülrotors, also das Kuchenvolumen, zu 100 % benetzt ist. Nach vorgegebener, produktbedingter Einwirkzeit, fährt die bisher ausgeschwenkte Filtratschälvorrichtung in die Rückspülkammer ein und entzieht hierbei dem gewaschenen Kuchen die Waschflüssigkeit inkl. Verunreinigungen. Da hierbei die Kontaktzeit zwischen Feststoff und Waschmedium im Grunde unbegrenzt gewählt werden kann, eignet es sich speziell für schwierige Waschprozesse und/oder wenn das Waschmedium hohe finanzielle Aufwendungen mit sich bringt. Eine weitere Verfahrensvariante ist das Auflösen des Feststoffes in der Zentrifuge. Der Prozess läuft wie vorher beschrieben ab. Jedoch wird anstatt eines Waschmediums ein geeignetes Auflösemedium verwandt. Verfahrens- und Kostenvorteile sprechen für sich.

Krettek Separation GmbH